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LOST PLACE | DIE VERLASSENE BRAUEREI

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1841 gründeten zwei Brüder eine kleine Brauerei. Auf Grund der stetig steigenden Nachfrage musste nur zwei Jahre später ein größeres Gelände für den Brauereibetrieb her. Alleine im ersten Jahr wurden knapp 1400 Hektoliter Bier produziert. 10 Jahre später breites 10.000 und noch mal 20 Jahre später schon 70.000. 1872 wurde beschlossen die Brauerei in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln, da die Brauerei inzwischen alle erforderlichen Anlagen und Gebäude sowie eine 40 PS starke Dampfmaschine für den Betrieb einer Brauerei besaß. Der unerwartete Tod von einem der Brüder und eine lange Krankheit des Anderen Bruders beschleunigten diesen Prozess. Vier Jahre später übernahm der Sohn des Verstorbenen die Leitung und übernahm die Gesellschaft 1876 als alleiniger Direktor der. 1879 starb auch er im Alter von nur knapp 60 Jahren.

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Durch großes Engagement besaß die Brauerei in den 1880er Jahren als eine der wenigen ein eigenes Eishaus, einen Brunnen, leistungsstarke Dampfmaschinen und eine eigene Mälzerei. Auch eine eigene Werkseisenbahn verkehrte auf dem damals 77.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände, auf welchem im Jahr 1888 180 Mitarbeiter beschäftigt waren. Im Jahr 1941 waren bereits 680 Mitarbeiter in der Brauerei beschäftigt. Damit war sie, mit einer Jahresproduktion von fast 250.000 Hektolitern Bier, der damals größte Brauereibetrieb in der Region.

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Im Zweiten Weltkrieg wurden etwa 70 Prozent der Anlagen der Brauerei stark beschädigt und 30 Prozent dem Erdboden gleich gemacht. Dennoch wurden nur ein Jahr später wieder 79.000 Hektoliter Bier gebraut. Bereits 1955 konnten die Produktionszahlen der Vorkriegszeit wieder erreicht werden, ohne nennenswert in neue Technik zu investieren. Erst Anfang der 1960er Jahre wurden die Abfüllanlagen modernisiert und ein Kieselgurfilter sowie eine Pasteurisieranlage angeschafft.

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Kurz vor der Wende erreichte die Brauerei einen Ausstoß von 550.000 Hektolitern Bier. Nach der Wiedervereinigung änderte sich alles Schlagartig und sie wurde zum Tochterunternehmen einer größeren Brauerei ´degradiert´. Noch bis 1994 wurde auf dem Firmengelände Bier gebraut und bald verschwand die Marke vom Markt.

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Heute ist das Brauereigelände ist größtenteils zu einer Industrieruine geworden und nur wenige Flächen werden heute als Gewerbegebiet genutzt. 2005 wurde eine Interessengemeinschaft gegründet mit dem Ziel, in einem Museumsraum an die Geschichte der Brauerei zu erinnern. Schon ein Jahr später wurde in einem kleinen Gebäude direkt neben dem ehemaligen Brauereigelände von dem ehemaligen Produktionsleiter und Braumeister wieder Bier gebraut.

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Mittlerweile ist diese Brauerei in das älteste erhaltene Brauerei-Gebäude umgezogen, welches 1841 erbaut wurde ... Viel Glück! Hoffen wir auf einen gelungenen Neuanfang.

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